Dogdance Revolution - Tesla

Dogdance Revolution

 

Ian und Andrew leben immer noch zusammen. Andrew hat sich gut damit abgefunden, das Ian ein halber Wolf ist. Doch ihre Beziehung ist nicht so alltäglich, wie man es sich vorstellen mag.

 

"Zehn Jahre nachdem ich Ian gefunden und mit zu mir nach Hause genommen hatte, sind wir immer noch zusammen. Ich liebe ihn ... Auch wenn es nicht immer einfach mit ihm ist. Doch ein Wolf in Menschengestalt bleibt letztlich ein Wolf. Dennoch bin ich sein Alpha und das wird sich nicht ändern ... Aber er fordert es immer wieder heraus."

Titel: Dogdance:Revolution

Zeicherin: Tesla

Verlag: keiner

Genre: explizit Yaoi (FSK 18)
Seiten: 26
Preis: 4,00
Bestellbar bei: kontakt@obscurcouluer.de
Homepage: www.obscurcouluer.de

Format: stabiler Heftmanga A5
Cover: farbig
Story: schwarz/weiß

Interview

Jemo Kohiri: Was hat dich auf die Idee gebracht „Dogdance: Revolution“ zu zeichnen?

Tesla: DogDance:Revolution war ursprünglich eine Idee die mit Wolfe von Animexx e.V. auf der LBM 2011 entstanden ist. Er hat damals Leute für eine Yaoi-Anthologie gesucht und ich fand die Idee toll, da ich zu dem Zeitpunkt grade mit den ersten Skizzen zu einer weitaus komplexeren Geschichte an gefangen hatte. Er meinte ich solle „DDR“ einfach auskoppeln, da es auch alleine stehen könnte. Somit entstand die Geschichte, die Charaktere und der Hintergrund dazu ist jedoch aus einer viel größeren Story ausgekoppelt.

Jemo Kohiri: Wird es Fortsetzungen geben oder hat dein Manga vielleicht sogar eine Vorgeschichte?

Tesla: Womit wir gleich bei dieser Frage wären. Ja, DogDance:Revolutin ist eine Auskopplung aus meinem Epik (Oh-Gott-ich-glaube-nicht-das-es-jemals-fertig-wird)  Werk „Wolfsedikte“. Da die Sidestory aber mittlerweile schon erstaunlich viele Fans hat, arbeite ich auch weiter daran. Ian und Andrew sind einfach ein stimmiges Paar und Ian weiß ja im Moment einfach noch gar nichts von seiner Vergangenheit oder warum er so ist, wie er nun mal ist. Das wird er und auch die Leser dann im nächsten Teil erfahren. Mit dem beabsichtige ich mich allerdings auch bei Verlagen zu bewerben, deswegen wird es wohl noch eine ganze Weile dauern bis er fertig ist. Zumal die nächste Geschichte auf ca. 120 Seiten und mehr ausgelegt ist.

Jemo Kohiri: „Dogdance: Revolution“ beschäftigt sich mit Yaoi der härteren Sorte. Ist das bei all deinen Werken zu erwarten?

Tesla: Eigentlich nicht, wobei ich zugeben muss, dass ich doch selber die härtere Gangart lieber lese und auch zeichne. Deswegen wird wohl auch in der nächsten Zeit der starke Tobak von mir zu erwarten sein. In diesem Bereich fühl ich mich einfach wohl.


Jemo Kohiri: Hast du vorher über Themen wie SM genauer informiert, um die Thematik überzeugend darstellen zu können?

Tesla: Das ist jetzt irgendwie peinlich. Ich musste da nicht wirklich viele Infos sammeln da ich selbst BDSM praktiziere. Ich denke man zeichnet eben das wo rauf man selber steht am Überzeugendsten. Dass es jetzt grade zwei Männer sind, die diese Spielart ausleben, ist eher das Sahnehäubchen.

Jemo Kohiri: Wurdest du während der Herstellung deines Mangas von anderen Künstlern beeinflusst?

Tesla: Unbewusst sicherlich. Man wird ja ständig beeinflusst, sei es durch andere Bilder, Musik oder Filme. Zu dem Zeitpunkt hatte ich grade die Bara-Mangas für mich entdeckt und bin was den Körperbau auf manchen Bildern an geht vielleicht sogar ein bisschen zu stark davon beeinflusst gewesen.

Jemo Kohiri: „Dogdance Revolution“ ist von der Seitenanzahl her eher dünn. Wird es in Zukunft auch Werke von dir in der üblichen Dicke eines Mangas geben?

Tesla: Ja, auf jeden Fall. DDR war ein Versuch. Mein erster wackliger Schritt auf den Weg zum verlegten Comic/Manga. Mittlerweile sind ja auch schon einige Geschichten in Anthologien erschienen und ich bin sicherer geworden, was Planung und Zeiteinsatz betrifft.  Jetzt hab ich auch endlich genug Mut mich an größere Projekte zu wagen.

Jemo Kohiri: Hast du dir deine Charaktere selbst ausgedacht oder dienten reale Personen als Vorbild?

Tesla: Meine Charas sind meine Babys. Ich denk sie mir immer selbst aus. Sämtliche Ähnlichkeiten mit realen Personen sind unbeabsichtigt und Vergleiche sind eigentlich auch nicht erwünscht. Es gibt ja auch noch so viele liebenswerte und verrückte Charas, die nur darauf warten endlich mal ans Tageslicht treten zu dürfen.

Jemo Kohiri: Hast du einen deiner Charaktere besonders gern?

Tesla: Wie man mittlerweile vielleicht gemerkt hat, liebe ich Ian, aber auch ein Paar andere Charas die ich noch nicht weiter der Öffentlichkeit vorstellen konnte, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe, dass ich meine beiden Mädels Sarah und Luna-Sophie bald einmal vorstellen kann. Sie tauchen später in DogDance auf und haben noch eine wichtige Rolle in Ians Leben. Ich hoffe sie noch in diesem Jahr intensiver präsentieren zu können.

Jemo Kohiri: Fällt es dir eigentlich leicht neue Charaktere zu entwickeln?

Tesla: Leider ja, was heißt leider ... Die Menschen, Wesen und was nicht alles sonst noch drängen sich mir regelrecht auf. Es tut mir immer unglaublich leid sie auf die Wartebank schieben zu müssen. Aber ich habe leider nur eine Hand, mit der ich zeichnen kann, deswegen müssen sie eben warten.

Jemo Kohiri: Zum Abschluss noch eine letzte Frage: Was kann man in Zukunft noch von dir erwarten?

Tesla: Das nächste Projekt wird in Zusammenarbeit mit Fireangels entstehen. Ich freu mich noch sehr darüber heute dafür die Zusage erhalten zu haben. Ein Fantasy-Yaoi zu Thema Drachen. Dieses Thema wird auch auf der diesjährigen LBM meinen Stand dominieren. Ich habe die Leute einfach abstimmen lassen und Drachen waren dann eindeutig die Sieger. Mit einer anderen Autorin arbeite ich grade noch an der Überarbeitung einer Fantasyparodie, die dann zur LBM erhältlich sein wird. Ich bin also nicht untätig und hab noch sehr viele Pläne. Bald liest man sich bestimmt wieder.

Danke für das tolle Interview. Wir sind bereits sehr auf Teil 2 gespannt.

Abschlussleiste