Verheißung Sternhagelwinter - Waltraud Grampp

Verheissung Sternhagelwinter

 

Das Leben in zwei Welten hat Norma sich etwas einfacher vorgestellt. Für Jo wäre sie gerne die Frau, die er sich wünscht - aber bitte nicht die Mutter seiner Kinder. Dazu muss sie ihm jedoch ihr Geheimniss verraten. Wird er damit leben können?

 

Auch Alfred hat bestimmte Erwartungen an seine Schwester. Er unterbreitet ihr einen Vorschlag, dem sie nicht widerstehen kann. Doch wieder einmal kommt alles anders als erwartet.

 

Als in dieser Welt das Schicksal erbarmungslos zuschlägt, scheint nur noch die Magie jener Welt helfen zu können. Mit der Verschmelzung der Welten in der Millennium-Nacht soll die Verheißung endlich erfüllt werden. Wie werden Freunde darauf und vor allem auf Normas Beitrag dazu reagieren?

 

Dies ist kein "klassischer" Fantasyroman, auch wenn Elfen und Magie darin vorkommen. Es ist ebenso die Geschichte einer Liebe mit Höhen und Tiefen - und nicht zuletzt ist es eine Hommage an Irland.

Titel: VerHEISSung - Sternhageltwinter

Autorin: Waltraud Grampp

Verlag: NOEL-Verlag
Seiten: 415
Preis Taschenbuch: 16,90
Taschenbuch bestellbar bei: amazon
Format: broschiert

Cover: farbig

Homepage

 

"Die Bücher sind nicht eindeutig einem Genre zuzuordnen. Macht man es sich einfach, könnte man es „Fantasy“ nennen. Doch in Wahrheit ist es ein Spiel der Realität mit dem Unfassbaren, in dem die Welt, wie wir sie kennen, auf eine andere trifft, die knapp außerhalb der Wahrnehmung liegt. Ich sag es mal so: Du stehst vor einem Spiegel und weißt plötzlich nicht mehr, ob du nicht doch dahinter stehst, ob du eine unsichtbare Grenze überschritten hast oder die andere Ebene deine eigene verdrängt.
Sie nimmt auf jeden Fall Einfluss auf dich und deine Welt. Du begegnest Wesen, die ich der Einfachheit halber „Elfen“ nenne, um sie nicht groß erklären zu müssen. Sie stellen Forderungen an dich, und dein Leben, sogar du selbst, werden nie wieder so sein wie vorher. Trotzdem verhältst du dich die meiste Zeit, als sei nichts geschehen – bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich alles verändert. Also urteile selbst, in welche Schublade sie passen."

                                                                                                 - Zitat von Waltraud Gramp

Interview mit Waltraud Gramp

Jemo Kohiri: Ist "Sternhagelwinter" ein Einzelband oder gehört der Roman zu einem Mehrteiler? Wenn ja, können Sie die bisherigen Teile kurz beschreiben?


Waltraud Grampp: Es ist der letzte Band des Zweiteilers „VerHEISSung“.
Im ersten Teil flieht Norma vor der für sie unerträglichen Hitze des Rhein-Main-Gebiets und lässt sich den erfrischenden Wind Irlands um die Nase wehen. Allerdings ahnt sie nicht, dass sie dort etwas erwartet, das auf ganz andere Art „schweißtreibend“ ist. Bald kann sie nicht mehr ignorieren, dass es mehr als das Sichtbare gibt, dass Magie wahrhaft existiert – und dass sie selbst nicht die Frau ist, für die sie sich bisher gehalten hat. Doch wie soll sie ihren Aufgaben in zwei Welten und ihrer Bestimmung gerecht werden?

 

Jemo Kohiri: Welche Ihrer Romanfiguren mögen Sie besonders gern?


Waltraud Grampp: Alfred (Sionnach) – obwohl nicht einmal ich seine wahren Absichten und Beweggründe verstehe. Oder vielleicht gerade deswegen. Ein Typ, der jede schlaflose Nacht wert ist – und möglicherweise irgendwann eine eigene Geschichte.


Jemo Kohiri: Sind die Charaktere Ihres Romans selbst erdacht oder dienten reale Personen als Vorbild?


Waltraud Grampp: Sowohl als auch. Aber selbst reale Vorbilder entsprechen nicht wirklich den Charakteren des Buches. Ein bisschen von diesem, ein wenig von jenem, dazu ein Schuss Fiktion – fertig ist der Figuren-Cocktail.


Jemo Kohiri: Steckt in "Sternhagelwinter" eine Kernaussage? Ein Grundgedanke, den Sie ihren Lesern gern mitteilen würden?


Waltraud Grampp: Glaube an das Unwahrscheinliche – es ist wahrscheinlicher, als du denkst.


Jemo Kohiri: Wie lange dauerte es, den Roman zu schreiben? Gab es bis zur Fertigstellung Schwierigkeiten?


Waltraud Grampp: Etwa anderthalb Jahre, in denen ich (hauptsächlich an den Wochenenden) schrieb, überarbeitete, korrigierte. Schwierigkeiten? Oh ja: Immer dann, wenn Ideen unbedingt ausgearbeitet werden wollten, ich aber leider meinem Broterwerb nachgehen musste.


Jemo Kohiri: Was würden Sie angehenden Schriftstellern raten?


Waltraud Grampp: Ihr dürft immer zweifeln – aber nie verzweifeln.
Kein Buch ist wirklich fertig, sobald ihr „Ende“ unter den letzten Satz geschrieben habt. Dann fängt die Arbeit erst richtig an. Lasst euch Zeit zum Überarbeiten, lasst es „abhängen“, nehmt es euch erneut vor, und dann lasst es einfach los. Vor allem aber: Seid nicht überrascht, wenn ihr schließlich das gedruckte Buch in der Hand haltet – und es am liebsten noch einmal umschreiben würdet ...

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